Welche Arten von Buchhaltungsprogrammen gibt es?
Das Angebot an Buchhaltungssoftware ist bereits riesig und wird immer umfangreicher. Waren vor einigen Jahren nur die relativ teuren Buchhaltungsprogramme wie beispielsweise die von KHK oder Lexware auf dem Markt, bzw. arbeiteten zufrieden stellend so hat sich die Anzahl der angebotenen Buchhaltungssoftware vervielfacht.
Die Programme sind sicherer geworden und auch einfacher in der Anwendung. Aber man muss dennoch unterscheiden und sich überlegen, welches Buchhaltungsprogramm die richtige Lösung ist.
Es gibt Buchhaltungsprogramme, die speziell für Kleinstunternehmen ausgelegt sind. Diese erfassen im Grunde nur die Einnahmen und die Ausgaben. Eine Verbuchung mit Kostenstellen ist mit diesen Programmen nicht möglich, ebenso wenig Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder Fakturierung. Man kann hier aber auch relativ wenig falsch machen, man erfasst lediglich die Einnahmen und die Ausgaben. Aber schon bei der Buchung von Abschreibungen kann man mit diesen Buchhaltungsprogrammen Schwierigkeiten bekommen, auch ist oft eine Bruttolohnverbuchung nicht möglich.
Umfangreichere Angebote an Buchhaltungssoftware findet man auch zahlreich. Diese sind dann allerdings wieder teurer. Dazu kommen regelmäßige Updates, damit die Buchhaltungssoftware immer auf dem neusten Stande ist und entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers arbeitet. Diese Buchhaltungsprogramme haben ein Elster-Modul integriert, so dass man die Umsatzsteuer-Voranmeldung direkt aus dem Programm versenden kann. Wer nicht umsatzsteuerpflichtig ist, benötigt dieses natürlich nicht. Alle anderen müssten sich sonst Elster herunterladen. Das Elster-Programm wird kostenlos angeboten. Aber bei der Übertragung der Daten in das Elster Formular können wiederum leicht Fehler passieren.
So ein umfangreicheres Buchhaltungsprogramm bietet auch in der Regel eine Onlinehilfe und ein regelmäßiges automatisches Update. Der Bediener dieser Buchhaltungssoftware sollte jedoch zumindest Grundkenntnisse in der Buchhaltung haben.

