Kriterien zur Auswahl der richtigen Software

Welche Kriterien sind bei einer Buchhaltungssoftware entscheidend?

Es ist sicherlich nicht leicht, sich für eine Buchhaltungssoftware zu entscheiden. Man muss sich allerdings nicht nur vom Angebot leiten lassen, sondern sich genau darüber im Klaren sein, welche Anforderungen man stellt und vor allem, welche Aufgaben mit dem Buchhaltungsprogramm gelöst werden sollen. Ausschlaggebend ist auch das Thema der Vorkenntnisse des Bedieners. Ebenso sollte man den Service des Anbieters mit berücksichtigen.

Was muss das Buchhaltungsprogramm leisten? Will man lediglich seine Buchhaltung erfassen und alles andere dem Steuerberater überlassen, dann reicht in den meisten Fällen eine kleinere Lösung. Das Buchhaltungsprogramm sollte auf in diesem Fall auf jeden Fall Datev-kompatibel sein, eine Datev-Schnittstelle haben und ein integriertes Elster-Modul besitzen. Wer keine Buchhaltungsvorkenntnisse hat, sollte auf die einfache Bedienbarkeit der Buchhaltungssoftware achten. Oftmals kann man Buchungsvorlagen anlegen und damit die Buchhaltung weitgehend automatisieren. Das Anlegen dieser Vorlagen erfordert jedoch einige Buchhaltungskenntnisse. Oft können diese Buchungsvorlagen auch durch den Steuerberater oder seine Mitarbeiter angelegt werden. Damit ist die Buchhaltung weitgehend automatisiert und viele Geschäftsvorfälle sind bereits angelegt und werden über eine Einnahmen/Ausgaben Funktion in der Buchhaltungssoftware richtig verbucht.

Wer jedoch seine Jahresabschlüsse selber erstellen möchte, der benötigt ein Buchhaltungsprogramm, das dieses auch korrekt leistet. Ein Abschreibungsrechner sollte dann vorhanden sein und eine integrierte Online Hilfe wäre auch sinnvoll. Ist man zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet, dann muss das Buchhaltungsprogramm noch ausgereifter sein. In diesem Fall sind allerdings auch Buchhaltungskenntnisse notwendig. Denn hier kann auch die beste Buchhaltungssoftware nur soviel leisten wie der Bediener.

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